Herzlich willkommen in der Lese Ecke von SSR-Entertainment Germany.

Wie gewöhne ich mir das Rauchen ab?

das Rauchen

Der in einer Zigarette enthaltene Sucht- und Wirkstoff Nikotin ist ein öliges, farbloses, flüssiges Alkaloid, nämlich: C10H14N2, welches den chemisch aktiven Hauptbestandteil des Rauches bildet. Nikotin ist die mit Abstand am meisten konsumierte legale Suchtdroge. Zigarettenraucher nehmen beim Rauchen kleine Mengen Nicotin auf und verspüren als Folge verschiedene körperliche Wirkungen. Der bekannteste Nikotin-Spender ist die Zigarette, der viele tausend Menschen nicht widerstehen können. Zwischen 85-95% des Nikotins verdampfen beim Ziehen und werden mit dem Rauch eingeatmet. Gut 8% des Rauches besteht aus, in hohen Dosen hochgiftigem Nikotin. Ein aggressives Nervengift.

Zigarettenaufbau

Innerhalb der Glutzone können Temperaturen, durch das Ziehen, von bis zu 900°c erreicht werden. Die Suchtstoffe werden in der Destillationszone der Zigarette freigesetzt, wobei ein Teil sich im restlichen Tabak niederlässt um wieder und wieder neu verdampft zu werden bis die Zigarette aufgeraucht ist. Im sogenannten Nebenrauch erfolgt die Freisetzung bei deutlich geringeren Temperaturen nach außen. In geringen Dosen wirkt das Nikotin als Nerven stimulierendes, besonders auf das empfindliche so genannte vegetative Nervensystem, indem es das Ausschütten von z.B. Adrenalin und anderer Hormone begünstigt. Hohe Nikotinmengen können das vegetative Nervensystem stören und die Reizübertragung der Synapsen, den Kontaktstellen der Nervenzellen beeinflussen. Eine größere Menge kann das Nervensystem lähmen. Wird Nikotin in noch höheren Dosen eingenommen, egal auf welchem Weg, kann es zu Krampfanfällen kommen, die bis zum Tode führen können. Nikotin wirkt bei jedem Menschen ganz individuell und unterschiedlich. Die Einen sagen es schmeckt, die Anderen sagen sie können sich besser Konzentrieren. Beides sind Schutzbehauptungen, um nicht zugeben zu müssen "abhängig" zu sein. Es kann z.B. Magengeschwüre hervorrufen.

Rauchen allgemein

Mit Rauchen ist das Einatmen von Tabakqualm gemeint. Man kann Rauch unter anderem mit Zigarren, Pfeife, Wasserpfeife und natürlich der Zigarette zu sich nehmen. Tabak wird mithilfe getrockneter Blätter der Tabakpflanze hergestellt und mit unterschiedlichen weiteren Zutaten der einzelnen Hersteller "veredelt". Wir haben es heute den Engländern zu verdanken, dass wir Rauchen. Mitte des 16. Jahrhunderts haben die Jungens das bei uns eingeführt, oder mitgebracht. Am Anfang des 20.Jahrhunderts stieg der Zigarettenkonsum auf über 1000 Stück pro Kopf jährlich an und man nahm damals an, Rauchen hat keine Nebenwirkungen und baut Spannung ab. Um 1930 merkte und erkannte man, dass die chemischen Stoffe im Tabakrauch Krebserregend sind und das sie auch andere Krankheiten wie Lungenkrebs fördern und begünstigen. Erst 1964 hat man angemessene Maßnahmen gegen das Rauchen verhängt. Es wurden Warnungen auf Verpackungen eingeführt, TV und Radio Werbung wurde verboten und im Jahre 1997 gestand ein amerikanischer Tabakkonzern und machte öffentlich: "Rauchen ist Krebserregend und macht abhängig".

Rauchen und die Auswirkungen

Es wurde durch medizinische Untersuchungen nachgewiesen, dass die Sterblichkeit bei männlichen Rauchern im mittleren Alter doppelt so hoch ist als wie bei Nichtrauchern. Personen die jeden Tag, womöglich über Jahre rauchen sterben rein statistisch deutlich eher als Nichtraucher. Gut 30% der Krebssterbefälle sind nur auf das Rauchen zurückzuführen. Am meisten sucht den gemeinen Raucher die schreckliche Krankheit Lungenkrebs heim. Bei einem Raucher ist die Wahrscheinlichkeit 7 mal höher an Lungenkrebs zu erkranken als beim Nichtraucher. Das Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken ist 5 mal so hoch und gut ein Drittel aller Blasen und Bauchspeichelkrebsfälle können auf das Rauchen zurückgeführt werden. Man kann sich durch das Rauchen auch noch die sogenannte, schwere Entzündungskrankheit: Akne inversa zuziehen. Im Verlauf der Krankheit können sich Abszesse in Bereichen der Schweissdrüsen bilden. Hier tritt Nicotin durch die Schweissdrüsen aus und entzündet diese. Beim Raucher ist das Risiko an einer chronischen Bronchitis zu erkranken um 5 mal höher und das Rauchen erhöht die Sterberate bei Herz- und Lungenkrankheiten maßgeblich. Das Risiko eines Schlaganfalles seigt um bis zu 50% an. Allein durch das passive Rauchen steigt die Gefahr einer Herz- Lungenkrankheit um bis zu 40%!

Lungenkrebs

Normales und gesundes Lungengewebe ist rosa-rot und hell gefärbt, wobei die Lunge eines Rauchers schon nach wenigen Jahren vollkommen schwarz ist. Der ganze Dreck, das Teer und viele weitere schädliche Stoffe zerstören die Lunge irgendwann vollständig und man stirbt früher als es die Natur für einen vorgesehen hat.

Rauchen abgewöhnen

Es werden dem Raucher verschiedene Programme angeboten, die ihm helfen sollen sich das Rauchen abzugewöhnen. Man kann unter anderem die knallharte und eiskalte Möglichkeit wählen, nämlich: Aversionstechnik! Hierbei soll der Raucher so viele Zigaretten wie irgend möglich nacheinander Rauchen, bis ihm die Gallenflüssigkeit hochkommt. Man kann sich aber auch Nikotinkaugummis oder Pflaster besorgen um sich das Abgewöhnen zu Erleichtern. Wenn man ein Jahr nicht geraucht hat sinkt bereits das Risiko an einer vom Rauchen verursachten Krankheit zu sterben. Jedoch schaffen die allerwenigsten Menschen sich das Rauchen wieder abzugewöhnen. Der wichtigste Faktor, wenn man sich das Rauchen abgewöhnen will ist der "eiserne Wille". Wenn man nicht aufhören will dann kann man es auch nicht. Ich würde vorschlagen Du beredest das Thema mit Deinem Hausarzt, der kann Helfen, Tipps geben und er darf Deinen Eltern nichts sagen. Das allerbeste ist natürlich wenn Du schon bei der Mutprobe "Nein" zur Zigarette sagst. Dann wirste nicht abhängig und sparst einen riesen Haufen Geld.

In der Schwangerschaft Rauchen

Man hat bei Untersuchungen schwangerer Frauen festgestellt, dass bei rauchenden , werdenden Müttern die Herzfrequenz bei dem Ungebohrenen ansteigt. Außerdem ist das Risiko einer Frühgeburt und ein Untergewicht des Säuglings doppelt so hoch als bei Nichtraucherinnen. Man nimmt an dass die Zufuhr des Blutes in der Plazenta durch das Rauchen negativ beeinflusst wird. Missbildungen können vermehrt durch das Rauchen Auftreten und das auch wenn nur der Vater Raucht.

mein Fazit

Ich bin heute im August 2017 36 Jahre alt. Ich rauche seit meinem 14. Lebensjahr und ich bereue es sehr. "Es kotzt mich tierisch an das ich Raucher bin. Ich hasse es und es schmeckt einfach nur beschissen". Angefangen hat alles in der Schule. Der Eine hat angefangen zu Rauchen und der Andere hat mitgemacht. So ging das einmal die Runde rum und schon waren viele kleine neue Raucher da. Schon mehrmals habe ich versucht mir das Rauchen abzugewöhnen und ich habe für mich noch nicht das richtige Mittelchen gefunden. Das ist aber auch nur wieder sone billige Ausrede. Jungen Leuten kann man natürlich viel Erzählen, meistens hört keiner drauf. Wollen alles selber Raus finden, selber auf die Fresse fallen, wenn ich das mal so direkt ausdrücken darf. Es gibt nichts dümmeres als mit dem Rauchen anzufangen.

Rauchen?

Fange gar nicht damit an! Dann musst Du auch nicht von loskommen! Und falls Du doch angefangen hast: Man muss es einfach wollen! Wenn man gar nicht wirklich aufhören will dann wird das sowieso nichts. Hilfreich kann schon mal eine Pro- und Kontraliste sein. Ganz schön wenig Pros, und ganz schön viele Kontras, nicht? Rauchen schädigt schon nach wenig Jahren die Lunge und das Herz unumgänglich und irreparabel. Jeder Zug an der Pfeife, Wasserpfeife, Zigarre oder Zigarette verkürzt mit hoher Wahrscheinlichkeit dein Leben. Sich das Rauchen wieder abzugewöhnen gleicht einem Marsch durch die Hölle. Die veränderten Gehirnstrukturen, durch den Einfluss von Nikotin verursachen Unruhe und Suchterscheinungen. Der Körper will Nikotin haben! Dieses Suchtgefühl kann sehr stark sein und einen förmlich in den Wahnsinn treiben. Ich kann hier nur an eure Vernunft apelieren. Wenn ihr noch nie an einer Zigarette gezogen habt, belasst es dabei. Es ist teuer, sehr teuer, macht krank und stinkt...

 

 

#RalfiDerReporter Newsletter

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen