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Ratgeber Umzug. Alles was man vor, bei und nach einem Umzug beachten sollte.

Reinigen wie Oma

Wer aus seiner alten Wohnung auszieht muss dem Vermieter eine saubere Wohnung übergeben. Diese muss mindestens besenrein sein. Nun kann man zur optimalen Reinigung der Wohnung teure Putzmittel anschaffen oder wir nutzen die Tricks und Tipps aus Omas Zeiten. Wir brauchen nicht in jedem Falle einen teuren Spezialreiniger sondern greifen stattdessen zu natürlichen Reinigen wie Zitrone, Backpulver oder auch Essig. Sie werden sehen diese Mittelchen werden uns ideal beim Reinigen der Wohnung unterstützen.

Backpulver wird in erster Linie natürlich zum Backen benutzt doch es hat sich auch herausgestellt dass es ein idealer Helfer ist wenn es um Reinigungen geht. So zum Beispiel können mit Backpulver leichte Verschmutzungen an glatten Oberflächen entfernt werden, aber auch zum Fett lösen ist Backpulver gut geeignet. Befinden sich zum Beispiel an der Tapete Fettflecke können Sie mit dem Backpulver eine Paste anrühren und den Fleck damit behandeln. Nach dem Trocknen der Paste aus dem Fleck schaben sie diese ganz einfach ab. Der Fleck sollte nun nicht mehr zu sehen sein. Auch können mit Backpulver fettige Küchenschränke leicht gereinigt werden. Tauchen sie einen leicht feuchten Schwamm mit der weichen Seite ins Backpulver und gehen Sie damit über die fettigen Oberflächen, anschließend wischen sie mit einem Lappen nach und lassen die Fläche gut trocknen. Dieser Vorgang kann bei hartnäckigen Flecken wiederholt werden. pro Küchenschrank brauchen sie etwa ein halbes Päckchen Backpulver.

Auch können Sie mit Backpulver alle anderen Flecken in ihrer Küche behandeln zum Beispiel auf dem Toaster auf dem Wasserkocher oder der Dunstabzugshaube. All die genannten Gegenstände lassen sich mit Backpulver leicht reinigen. Auch im Badezimmer können Sie mit Backpulver leichte Reinigungsergebnisse erzielen hartnäckiger Schmutz wie etwa in den Fugen können mit Backpulver leicht behandelt werden. Auch wenn sie einen leicht verstopften Abfluss haben können Sie mit Backpulver und Essig viel erreichen. Geben Sie hierzu einfach ein wenig Backpulver und einen Schuss Essig in den Ausguss und lassen dieses erst einmal einwirken. Nach einer Einwirkzeit von etwa 20 Minuten spülen sie alles mit frischem Wasser nach, ihr Abfluss sollte nun frei sein. Bei den ganz hartnäckigen Verstopfungen kommen wir allerdings nicht um die chemische Keule herum, sie sollten also in jedem Falle Abflussreiniger im Haus haben. Wir probieren es aber grundsätzlich immer zuerst mit den natürlichen Mittelchen.

Essig gilt schon seit Jahrhunderten als eines der vielseitigen Reinigungsmittel überhaupt. Essig ist als Hausmittel und Reinigungsmittel äußerst wirksam, sehr ergiebig und auch schonend zur Umwelt, das wusste auch schon Oma. Essig bekämpft Schmutz und Bakterien und lässt verblasstes wieder im neuen Glanz erstrahlen. Auch lässt sich Essig sehr leicht benutzen um Fenster und Glasflächen zu reinigen. Hierzu geben wir wenige Tropfen in einen Eimer mit frischem klaren Wasser und behandeln nun alle schmutzigen Flechten mit dieser Lösung. Auch können Furniere oder Holzflächen mit Essigwasser leicht gereinigt werden. Sie sollten jedoch bei jeder zu reinigen Fläche, an einer unauffälligen Stelle testen, ob sich unschöne Stellen bilden. Nach dem Reinigen mit Essig sollten Sie in jedem Falle alle Flächen mit klarem Wasser abwaschen und trocken wischen. Fensterputzen mit Essig Zu der Reinigung einer Wohnung gehört natürlich auch das Fensterputzen dazu. Hierzu können wir Essigwasser benutzen um die Fenster effektiv und schnell zu reinigen. Geben Sie hier für eine Kappe es sich auf einen Eimer Wasser und säubern sie damit Rahmen und Glasflächen. Zum Blankreiben der Fenster nehmen wir nun ein Ledertuch oder aber auch eine mit schwarz bedruckte Zeitung. Wenn wir mit einer schwarz bedruckten Zeitung nach wischen gibt das extra Glanz.

Schimmel beseitigen: Haben Sie im Bad leichte Schimmelflecken oder schimmelige Fugen können Sie diese mit Essigreiniger sehr schnell und zuverlässig sauber machen und für besonders hartnäckige Flecken können Sie auch aus dem es sich und aus Backpulver einen Brei rühren und diesen Brei über dem Schimmelfleck verteilen und einwirken lassen. Nachdem unser es sich Backpulverbrei getrocknet ist schaben wir es vorsichtig und reinigen die Fläche nochmals mit sauberer Essiglösung. Essig hat eine desinfizierende Wirkung und wird dafür sorgen dass der Schimmel so schnell nicht wieder kommt. Hier ist allerdings immer darauf zu achten dass wir nur den Schimmel und nicht die Ursache für den Schimmel mit unserem Essig Wasser bekämpfen können. Auch lässt sich mit es sich sehr leicht alte Tapete entfernen. Wir nehmen hierzu 10 l heißes Wasser und vermischen sie mit drei Tassen Essig diese Lösung tragen wir nun auf unsere Wände auf und lassen das Gemisch kurz einwirken nun lässt sich die Tapete leicht entfernen, ein sehr umweltfreundlicher Tipp aus Omas Zeiten.

Ähnlich wie mit der Essigsäure verhält es sich auch mit der Zitronensäure. Die Säure der Zitrone ist ideal dazu geeignet leichte Verschmutzungen zu beseitigen hierzu geben wir auf 10 l heißes Wasser den Saft einer ganzen Zitrone. Nun haben wir die optimale Lösung um leichte Verschmutzungen in der Wohnung zu reinigen. Mit unserer Zitronenlösung ist es uns nun selbst möglich Verschmutzungen in Dusche und Badewanne zu beseitigen. Die Lösung ist dabei sehr schonend wenn wir sie auf den empfindlichen Emaillflächen benutzen. Zahnpasta, alte Seifenreste und ähnliche Verschmutzungen lassen sich somit leicht entfernen. Unsere Zitronensaftlösung ist genauso gut dazu geeignet Holzflächen, Furniere, Möbelstücke, Metalle und Kunststoffe zu reinigen. Die Lösung ist besonders schonend zu den vorher genannten Oberflächen. Unsere Zitronensaft Lösung ist aber auch genauso gut geeignet Herde, Mikrowellen oder andere Küchengerät zu reinigen. Zitronensaft ist außerdem sehr leicht abzubauen und besonders umweltfreundlich. Und zu guter Letzt gibt die Zitrone auch noch einen frischen belebenden Duft ab.

Gesundheit beim Umzug

Unsere Tipps die wir Ihnen hier geben, sollten Sie grundsätzlich in ihrem Alltag beherzigen. Die richtige Körperhaltung ist auch dann wichtig wenn wir mal nicht umziehen. Es ist sehr wichtig, vor jeder körperlichen Belastung und überhaupt immer im Alltag eine sogenannte Ganzkörperspannung von den Versen bis zum Kopf aufzubauen. Dies sollten Sie bevor sie sich körperlich belasten ganz bewusst vor Augen halten und durchführen.

Die Fersen und der große Zeh haben Bodenkontakt, Knie, Hüftgelenk und der gesamte Rumpf bis zum Kopf, sind genau gerade über den Versen ausgerichtet und bilden eine imaginäre Linie. Nun spannen wir bewusst alle Muskeln an und halten diese Spannung führ 5 Sekunden. Nach den 5 Sekunden lösen wir bewusst alle Muskeln und entspannen uns dies können wir nun 3-5 mal wiederholen. Mit dieser kurzen und einfachen Übung ist es ihnen ein leichtes ihre Körperspannung zu kontrollieren. Sie sollten diese Übung vor jeder Anstrengung durchführen, damit ihre Muskeln optimal geschützt sind. Auch hier macht Übung bekanntlich den Meister. Wichtig ist es dass sie die muskuläre Anspannung bewusst wahrnehmen und mit der ein und Ausatmung gezielt lösen können. Gerade bei Umzügen wo schwere körperliche Anstrengung besteht, sollte diese Übung dann und wieder wiederholt werden. Bei der schweren körperlichen Belastung bei einem Umzug werden Arme und Wirbelsäule besonders schwer beansprucht. Bitte führen Sie immer wieder die oben genannte Übung durch so können Sie Ihre Wirbelsäule die Muskeln und ihre Arme entlasten. Diese Übungen können Ihnen auch in ihrem normalen Alltag hilfreich sein und nicht nur wenn sie umziehen.

Bei jeder Arbeit an der Sie etwas anpacken müssen sind Handschuhe unbedingt vorauszusetzen. Jeder noch so kleine Splitter und die kleinste Verletzungen können sich entzünden und ihnen böse zu setzen. Bei einem Umzug sind die Handgelenke generell sehr stark beansprucht. Hier sollte darauf geachtet werden, dass alle schweren Gegenstände möglichst mit Handgriffen ausgestattet sind, denn so werden die Handgelenke optimal entlastet. Wenn Sie bereits vorher schon wissen, dass sie schwere Gegenstände anpacken und tragen müssen sollten Sie die Handgelenke schon mit handelsüblichen Handgelenkbandagen schützen, dies können Sie auch prophylaktisch tun.

Heben von schweren Gegenständen: Wenn Sie einen schweren Gegenstand oder ein Karton anheben möchten gehen Sie bitte mit durchgedrücktem Rücken in die Knie legen Sie Ihre Unterarme auf ihre Knie greifen sie den Karton oder das Möbelstück dass sie anheben möchten mit beiden Händen und halten es fest, nun drücken sie sich aus den angewinkelten Beinen nach oben ohne die Spannung in der Wirbelsäule aufzuheben. Heben Sie niemals schwere Gegenstände oder Kartons aus dem Rücken heraus gehen sie immer in die Knie und drücken Sie das gesamte Gewicht mit ihren Beinen nach oben. Beim Absetzen des schweren Gewichtes verfahren wir genauso nur rückwärts, also wir beugen nicht unseren Oberkörper nach vorn sondern gehen aus den gestreckten Beinen in die Knie. Dies mag zu anfangs etwas anstrengender wirken aber es entlastet ihren Körper ungemein. Holen Sie vor jeder anstrengenden Tätigkeit tief Luft und atmen sie ganz bewusst ein und aus diese kleine Übung entspannt ihren Körper zusätzlich. Bei jedem Bücken und Heben sollte der Rücken gerade sein, bitte beachten Sie dies ganz bewusst. Schwere Sachen heben wir nicht aus dem Rücken heraus sondern drücken das Gewicht mit den Oberschenkeln nach oben. Wenn Sie ein Gegenstand mit einem besonders schweren Gewicht haben sollten Sie sich zum anheben lieber eine zweite Person zu Hilfe rufen. Wir versuchen körperliche Überlastung zu vermeiden indem wir uns kurz an das Gewicht herantasten. Hierzu greifen wir das Objekt an einer Seite und versuchen es kurz anzuheben, ist es zu schwer rufen wir uns eine zweite Person zu Hilfe.

Beim schweren Tragen sind ganz besonders die Handgelenke die Wirbelsäule die Hüft-, Knie- und Fußgelenke sowie deren Bänder und Sehnen stark beansprucht. Aus diesem Grunde ist es wichtig den Körper vorzudehnen aufzuwärmen und auf die schweren Arbeiten vorzubereiten. Wir stellen unseren Körper gerade auf, spannen ganz bewusst alle Muskeln an, atmen tief durch und entspannen den Körper schließlich. Dies können wir nun einige Male wiederholen. Die Achillessehne richtig schützen: Wir setzen den gesamten Vorderfuß auf und drücken bei aufgerichtetem Rumpf unser Körpergewicht langsam nach oben und lassen dann die Verse wieder langsam nach unten sinken und setzen den gesamten Fuß auf dem Boden ab. Diese Übung sollte mehrmals wiederholt werden denn sie stärkt unsere Wadenmuskulatur und trainiert die Achillessehne. Die Füße und Knien schonen. Wenn sie schwere Lasten anheben müssen sollten Sie nicht aus dem Rücken herausheben sondern aus ihren Beinen heraus. Die Kniegelenke sollten beim Heben und Bücken nicht über 90° gebeugt werden dies würde beim Heben dem Meniskus im Knie stark beanspruchen. Grundsätzlich sollten Sie beim Heben von schweren Gegenständen das richtige Schuhwerk tragen, S3 Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe und Durchtrittschutz sollten es mindestens sein. Bei allen Arbeiten während eines Umzugs sind unbedingt Sicherheitsschuhe zu tragen, denn es kann Ihnen immer etwas aus der Hand rutschen und auf die Füße fallen.

Rechte und Pflichten beim Umzug

Schließen Sie mit einem Umzugsunternehmen einen Vertrag über ihren Umzug ab, stehen alle relevanten Vorschriften im deutschen Handelsgesetzbuch. Das vierte Buch beschäftigt sich mit dem eigentlichen Handelsgeschäft.

Schließen Sie nun mit einem Umzugsunternehmen ein Handelsgeschäft ab so ist es interessant für Sie zu wissen welche Regelungen hier getroffen wurden das Handelsrecht regelt alle Rechten und Pflichten eines Transportunternehmens. Was besagt nun das Umzugsrecht? Das sogenannte deutsche Umzugsrecht ist ein Bestandteil des Transport- und Speditionsrechtes welches vor allem durch die Paragrafen 407-466 des Handelsgesetzbuch geregelt ist. Die Paragrafen 451a bis 451c regeln hier die Pflichten des Transportunternehmens und die Haftungsausschlussgründe sind in den Paragrafen 451c bis 451h ausführlich erläutert. Im Handelsgesetzbuch werden die Begriffe Frachtführer, Absender und Verbraucher genutzt und diese Synonyme erläutern wir Ihnen kurz. Frachtführer sind all die Personen der von ihnen beauftragten Transport oder Umzugsfirma und somit alle Personen die ihren Wohnungsumzug oder Teilleistung in dem Auftrag durchführen. Absender, Empfänger sind Person die die Dienstleistung von Umzugsunternehmen oder Möbelspediteuren in Anspruch nehmen. Verbraucher sind Privatpersonen die einen Wohnungsumzug aus rein privaten Gründungen durchführen, womit so alle gewerblichen oder selbstständig beruflichen Gründe ausgeschlossen werden. Selbst für sehr intelligente Menschen kann das studieren von Paragrafen zu dem einen oder anderen grauen Haar führen. Genau deshalb haben wir uns die Arbeit gemacht die wichtigsten Punkte die bei einem Umzug infrage kommen, aus dem Handelsgesetzbuch herauszufiltern. Über welche Punkte muss sie der Umzugsunternehmer aufklären?

Darüber, dass sie das Umzugsunternehmen mindestens in mündlicher Form über zu transportierendes gefährliches Gut und zu ergreifende Vorschriftmaßnahmen unterrichten müssen über weitere und zusätzliche Verwaltungsvorschriften und Bestimmungen wie zum Beispiel Zollvorschriften über die Haftungsbestimmungen über die Möglichkeit das weitergehende Haftungen vereinbart werden können.

Über sämtliche vom Umzugsrecht abweichende Vorschriften Zusatzregelungen und Vereinbarungen über die Haftungsbeschränkung bei Schäden am Umzugsgut die einen Haftungsbetrag festgelegt, der sich nicht an dem Wert des Umzugsgutes, sondern nach dem Ladevolumen richtet wenn der so genannte Haftungsbetrag auf einen niedrigeren Wert als den geltenden Haftungshöchstbetrag festgelegt wird. Nach dem Umzug, über die Form und Frist einer Schadensanzeige sowie die Rechtsfolgen bei Unterlassung. Vor dem Umzug über den Transport von gefährlichem Gut und der zu ergreifenden Vorsicht. Worüber müssen Sie die Umzugsfirma informieren? Vor dem Umzug über den Transport von gefährlichem Gut und der zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen in mündlicher Form und über sichtbare schon bestehende Schäden am Umzugsgut. Maßnahmen in mündlicher Form und über sichtbare schon bestehende Schäden am Umzugsgut.

So genannte Schadens und Haftungsansprüche sind einer der häufigsten Streitwerte bei Umzügen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass das Umzugsunternehmen in jedem Fall durch die sogenannte Obhut Haftung für Schäden übernimmt. Haftet die beim Umzug durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes in der Zeit von der Übernahme über die Beförderung bis zur Ablieferung sowie durch Überschreiten der Lieferfristen entstanden sind. Ausgenommen hiervon sind unvorhersehbare Ereignisse wie zum Beispiel einem Unwetter. Die Umzugsfirma haftet in der Regel für alle Schäden die während eines Umzuges entstanden sind.

Ärger während des Umzuges vermeiden

Gleich zu Beginn ihres Mietverhältnisses sollten Sie einen guten und gepflegten Kontakt zu ihrem Vermieter herstellen und aufbauen. Am besten tun sie dies in einem persönlichen Gespräch mit dem Vermieter. Jemanden dem man persönlich kennt behandelt man natürlich auch ganz anders als wenn man ihn nur als Namen auf dem Papier kennt. Eine gute und günstige Gelegenheit den Vermieter persönlich kennen zu lernen ist natürlich die Unterzeichnung des Mietvertrages. Schlagen Sie Ihrem Vermieter am besten vor den Mietvertrag in der neu zu beziehenden Wohnung unterzeichnen zu wollen, hier können Sie zum einen die Wohnung noch mal sehen mit dem Vermieter eventuelle Dinge absprechen und natürlich den Vermieter kennenlernen. Nutzen Sie die Gelegenheit ihres Treffens auch dafür offene Fragen zu klären und präsentieren sie sich ihm gegenüber dem Vermieter als Partner der mit ihm gemeinsame Sache plant. Zeigen Sie dem Vermieter das Ihnen das Mietobjekt am Herzen liegt. Auch können Sie das Treffen mit dem Vermieter dazu nutzen ein sogenanntes Übergabeprotokoll zu erstellen und dieses auch gleich mit ihrem neuen Vermieter zu besprechen. Im Übergabeprotokoll sollten folgende Punkte festgehalten sein:

  • In welchem Zustand befindet sich die Wohnung vor ihrem Einzug?
  • Welche Gegenstände sollen in der Wohnung verbleiben?
  • Besteht Renovierungsbedarf und wer soll diese Arbeiten ausführen?

Normalerweise gilt der Grundsatz, dass der Vermieter für sogenannte Schönheitsreparaturen im Außenbereich zuständig ist, dies können zum Beispiel das Streichen der Fassade oder das isolierende Fenster beinhalten. Auch für Reparaturmaßnahmen in der Wohnung wie zum Beispiel für Wasserhähne sind Vermieter Sache. Für sogenannte Schönheitsreparaturen im Innenbereich der Mietsache oder bei selbstverschuldeten Beschädigungen im Bereich der Mietsache ist der Mieter in der Pflicht. Es kann natürlich auch sein das für Schönheitsreparaturen im Inneren der Mietsache die Haftpflichtversicherung zuständig ist. Es kommt hierbei immer auf die Gründe an. Haben Sie zum Beispiel ein Abflussrohr nicht ordnungsgemäß gereinigt und verstopft dieses kann die Reparatur ein Fall für die Haftpflichtversicherung sein. Dies sollten Sie sich immer vor Augen halten und zunächst die Gründe abklären. Wenn Ihre neue Wohnung beim Einzug stark renovierungsbedürftig ist kann es sein, dass sich der Vermieter dazu überreden lässt einen Teil der Mietkosten zu stunden wenn sie die Renovierungskosten übernehmen. Diesen Punkt sollten Sie in jedem Falle mit dem Vermieter ausdiskutieren um Missverständnissen vorzubeugen. Ziehen Sie dies in Betracht sollten Sie auf folgende Punkte achten: Sprechen Sie all diese Punkte oder weitere wichtige Punkte bei der Wohnungsübergabe an informieren Sie Ihren Vermieter jedenfalls immer wenn sie Einbauten vornehmen möchten und fragen Sie wie sie mit diesen beim Auszug verbleiben halten Sie alle Vereinbarungen schriftlich fest Zeigen Sie Ihrem Vermieter das sie ein fairer und verlässlicher Gesprächspartner sind wenn es um umbauten Renovierungen oder Schönheitsreparaturen in ihrer neuen Wohnung geht alle Vereinbarung die sie mit dem Vermieter treffen sollten beiderseitig so transparent wie möglich formuliert werden zeigen Sie dem Vermieter auch das sich die Mietsache im Wert steigert wenn Sie die von Ihnen geplanten Änderungen vornehmen lassen können Wenn es einmal Probleme gibt sollten Sie in Ihrer neuen Wohnung ein Problem oder einen Reparaturbedarf feststellen so informieren Sie den Vermieter umgehend. Sie sollten bevor sie mit Arbeiten beginnen immer mit ihrem Vermieter geredet haben. Überlassen Sie auch dem Vermieter die Entscheidung ob er für die Beseitigung des Problems eine Firma in Anspruch nimmt oder bieten sie ihm an, falls Sie selbst handwerklich begabt sind diese Arbeiten selbst vorzunehmen. Geben Sie den Vermieter damit das Gefühl, dass er Geld sparen kann und trotzdem nicht an der Qualität gespart wird. Es ist sehr wichtig mit dem Vermieter ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen. Geben Sie dem Vermieter in jedem Fall in Aussicht, dass er sich frei für einen Handwerker entscheiden kann und sie damit einverstanden sind. Vertrauen Sie auf das Wort ihres Vermieters.

Wenn es in ihrer Mietsache ein Problem gibt, halten Sie bitte den möglichst üblichen Weg ein. Wenden sie sich zu erst an den Hausmeister, dann erst an die Hausverwaltung und erst dann an den Eigentümer direkt. Wenden Sie sich an den Eigentümer wenn die Hausverwaltung oder der Hausmeister ihr Problem nicht lösen können. Besprechen Sie mit allen Beteiligten in aller Ruhe ihr Problem und begeben Sie sich mit den Beteiligten zusammen auf eine Lösungssuche. Bleiben Sie grundsätzlich sachlich und freundlich auch wenn ihr Problem noch so ärgerlich ist. In Ruhe lassen sich Probleme viel leichter lösen. Sie sollten den Verantwortlichen signalisieren das Ihnen das Mietobjekt am Herzen liegt und sie nur für alle Beteiligten einen optimalen Lösungsweg finden wollen. Gibt es einen Notfall sowie ein Wasserrohr oder Gasrohrbruch sollten Sie natürlich dem Vermieter so schnell wie möglich Bescheid geben aber zunächst ab wegen wen sie als erstes informieren. Die Feuerwehr oder die Städtische Wasserwirtschaft wären eventuell der richtige Ansprechpartner und erst dann folgt die Absprache mit dem Vermieter. In jedem Falle sollten Sie grundsätzlich darauf achten, dass sie ein höfliches und freundliches Auftreten gegenüber allen Beteiligten an den Tag legen, somit lassen sich Probleme meist schnell und einfach lösen.

Manchmal kommt es vor, dass man mit dem einen oder anderen Menschen einfach nicht zurechtkommt, dass die Chemie nicht stimmt. Selbstverständlich müssen sie auch für einen solchen, möglichen Fall gut gerüstet sein. Beachten Sie auch hier immer die Tatsachen und die Rechtslage. Ganz gleich wie wütend sie auch sind sprechen sie in einem ruhigen aber bestimmten Ton mit ihrem Gesprächspartner beleidigen sie ihn nicht und achten Sie stets auf Höflichkeit. Selbst wenn ihr neuer Vermieter sie persönlich angreift oder beleidigt bleiben Sie ruhig und gelassen, das wird dann nämlich ein Fall für die Rechtsschutzversicherung. Sie sollten jedoch immer versucht haben mit ihrem Vermieter ruhig und gelassen zu reden. Sollten Sie mit Ihrem neuen Vermieter, trotz mehrmaliger Versuche gar nicht zurecht kommen, kann eventuell nur noch die Kommunikation über den Anwalt zum Erfolg führen. Dies sollten Sie allerdings nur als letzte Möglichkeit in Betracht ziehen. Sich mit einem Vermieter auseinanderzusetzen kann schon sehr schwierig und zeitraubend sein und auch wenn man weiß das man sich im Recht befindet kann starker Gegenwind von dem neuen Vermieter ausgehen. Selbst wenn sie wissen dass sie im Recht sind, verhalten sie sich ruhig, fair und gelassen, bleiben Sie sachlich und tragen Sie alles dem Vermieter vor. Versuchen Sie nicht unbedingt das Recht, selbst wenn sie wissen dass es auf ihrer Seite ist, mit allen Mittel zu bekommen. Versuchen Sie sich in Ihren Vermieter hinein zu versetzen und den Grund für seinen Standpunkt zu erfahren. So sollte es Ihnen leichter fallen mit ihrem Vermieter zu kommunizieren versuchen sie sich immer wieder sich in seine Lage zu versetzen. Machen Sie Ihrem Vermieter klar und bestimmt ihren Standpunkt vertraut und geben Sie auch ihm die Möglichkeit, sich in ihre Lage zu versetzen. Versuchen Sie dem Vermieter klarzumachen welche Vorteile es für ihn hat, wenn er ihr Problem löst.

  • Bleiben Sie ruhig und bleiben Sie sachlich
  • Bereiten Sie sich und Ihre Argumentation gut vor
  • Verzichten Sie auf Drohungen, gehen Sie auf Provokationen nicht ein

Überlegen Sie sich was für sie besonders schlimm wäre wenn es vom Vermieter angesprochen werden wird und versuchen Sie sich auf diese Fragen vorzubereiten. Sollten Sie im Recht sein und der Vermieter sich auf Biegen und Brechen nicht von seinen Unrecht abbringen lassen möchte können sie ihr letztes Ass im Ärmel ausspielen die Mietminderung. Eine Mietminderung kann bei Schäden oder anderen Mietmängeln in Betracht gezogen werden. Zeigen Sie dem Vermieter daher dass sie gut vorbereitet sind und auf alle Eventualitäten ein Lösung haben. Machen Sie dem Vermieter klar dass sie von ihrem Recht als Mieter Gebrauch machen werden sollte er sich nicht von dem Standpunkt abbringen lassen. Dies kommt natürlich nur infrage wenn sie auch tatsächlich im Recht sind. Versuchen Sie in jedem Falle mit dem Vermieter auf einer Augenhöhe zu sein und beachten Sie seine Argumente.

Raus mit dem alten Kram

Umso weniger Umzugsgut sie bereitstellen, desto weniger müssen sie schleppen, und desto weniger müssen sie für die Umzugsfirma bezahlen. Sie wissen schon vor dem Umzug dass sie während des Umzuges das eine oder andere aussortieren werden. Alles was sie aussortieren, müssen sie nicht verpacken, nicht tragen und nicht transportieren lassen, so kann Ihnen das ausmisten noch viel Geld sparen. Beginnen Sie bitte noch vor ihrem Umzug das aussortieren und wegwerfen alter Gegenstände, alter Kleidung oder alter Möbel . Befreien Sie Ihre Wohnung so befreien sie auch ihre Seele. Der aller erste Schritt während eines Umzuges und der erste Schritt für einen erfolgreichen Umzug ist der rechtzeitige Beginn des Aussortieren und des Wegwerfens von Dingen die nicht mehr benötigt werden. Es können schnell kistenweise Transportgüter wegfallen wenn sie sich früh genug mit dem Ausmisten auseinandersetzen. Da sie mit dem ausmisten schon vor dem Umzug begonnen haben wären sie sicherlich noch in ihrer Wohnung leben und die verschiedenen Güter noch benutzen.

Die unberührte Grundregel. Stellen Sie sich zunächst die Frage was sie wann zuletzt benutzt haben. Wenn sie zum Beispiel einen Rundfunkempfänger auf dem Dachboden finden den sie seit vielen, vielen Jahren nicht genutzt haben können Sie das Gerät getrost in den Müll werfen. Auch was sie oder andere Familienmitglieder seit vielen Jahren nicht genutzt oder benutzt haben können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit entsorgen. Nehmen Sie für diese Art der Entrümpelung nicht zu geringe Zeitspannen denn nur weil sie fünf Jahre das Fotoalbum ihrer Hochzeit nicht angesehen haben wäre es nicht zu empfehlen dieses wegzuwerfen. Hier müssen Sie immer genau abwägen ob es Sinn macht etwas wegzuwerfen oder ob es Sinn macht etwas aufzuheben. In der Regel können Dinge die mehr als drei Jahren nicht verwendet oder angefasst wurden weggeworfen werden. Hier muss man natürlich genau schauen worum es sich hierbei handelt. Wir wollen doch nichts wegwerfen was wir nicht noch gebrauchen können oder? Ein wichtiges Kriterium beim ausmisten ist die Disziplin schwören Sie sich also im Vorfeld auf eine Wegwerfensdisziplin ein diese richtet sich dann nach den zuvor festgelegten Zeitkategorien. Als Faustregel gilt Papiere und Fotos sowie Fotoalben werden zunächst nicht weggeworfen sondern zur Seite gelegt hier sollten wir uns dann noch mehr Zeit nehmen und diese genauer studieren und dann zu entscheiden was weggeworfen werden kann. Sie sollten sich über ihre sogenannte Wegwerfdisziplin im Vorfeld einige Gedanken machen. Normalerweise ist man dazu hingerissen alles aufzuheben und zu bewahren. Hat man sich allerdings im Vorfeld schon Gedanken darüber gemacht welche Bewertungsrichtlinien eingehalten werden um zu entscheiden ob ein Gegenstand weggeworfen oder aufgehoben wird, so wird das Ausmisten deutlich leichter. Man kann sagen was sie in den letzten fünf Jahren nicht berührt haben können Sie ohne wenn und aber wegwerfen, ausgenommen Fotoalben. Zwingen Sie sich täglich bei ihren Umzugsvorbereitungen dazu alte Gegenstände oder Sachen auszusortieren. Nach und nach wird der große Berg kleiner und kleiner. Machen Sie sich genau Gedanken darüber was sie wegwerfen und warum sie es wegwerfen, denn ist es weg, ist es weg. Sie sollten bei der Aufstellung ihrer wegwerfen Regeln sehr streng mit sich sein denn alles was sie denken dass sie noch gebrauchen können ist wahrscheinlich entbehrlich. An sehr emotionsgeladenen Gegenständen die Erinnerung hervorrufen sollten Sie noch mal abwägen ob ein Wegwurf wirklich nötig ist. Hierbei sollte man nicht nur an seine eigenen Emotionen denken sondern auch die des Partners des Mitbewohners oder der Kinder. Nachdem sie nun nach ihren eigenen strengen Regelkatalog sortiert haben werfen Sie bitte ohne darüber nachzudenken alles in eine Mülltonne, schließen Sie den Deckel und schließen Sie damit ab. Die Trennung von Müll befreit die Seele. Während ihrer Umzugsvorbereitungen und dem aussortieren von altem und nicht mehr gebrauchten werden sie merken dass das wegschmeißen Spaß macht und dass es die Seele befreit. Bekommen Sie nun bitte keinen wegwerfen Rausch sondern schauen Sie immer genau ob noch etwas gebraucht werden kann oder ob es reif für den Müll ist.

Das Sortieren. Um beim aussortieren und beim wegwerfen schneller zu guten Ergebnissen zu kommen sollten Sie alles nach den folgenden Stichpunkten sortiert haben:

  • Wertvolles, wichtiges
  • noch nicht entschieden, unsinnig
  • unbrauchbar, unschön, unverständlich
  • Was soll entsorgt werden?
  • Was kann man zu Geld machen?
  • Was soll behalten werden?

Bekleidung häuft sich in kürzester Zeit bergeweise an, hier können wir ansetzen und mal so richtig ausmisten. Die Jacke die man schon drei Jahre nicht mehr getragen hat, die Hose mit dem Loch am Knie, oder das weiße Hemd das schon vergilbt grau aussieht können doch jetzt aussortiert werden. Natürlich kann man die Sachen direkt im Müll zu führen oder man entscheidet sich dafür diese in den Altspenden- Kleidercontainer zu geben, sodass sich noch andere Menschen daran erfreuen können. Nicht alles was für uns Müll ist es auch für den anderen Müll. Was aber kein Grund für uns ist nicht auszumisten CDs. Natürlich ist die eine oder andere Scheibe ein Meisterwerk und man hebt sie ein Leben lang auf, jedoch sammeln sich im Computerzeitalter hier und da immer wieder neue CDs an die nicht unbedingt benötigt werden und die man der Wertstoffhandlung zurückführen kann. Es besteht auch die Möglichkeit den Inhalt der CDs auf einer Festplatte zu kopieren umso den Platz einzusparen in die CDs normalerweise im Regal wegnehmen würden. Kinderspielzeug wahrscheinlich gibt es nur wenige Dinge in einer Wohnung die so schnell altern wie Kinderspielzeug bereits nach zwei Jahren ist das Kinderspielzeug nicht mehr zu gebrauchen und kann nun in den Müll. Ganz bestimmt haben sich über viele Jahre auch bei Ihnen Unmengen an Kinderspielzeug angehäuft. Auch hier kann man mittels eBay oder andere Auktionshäuser im Internet versuchen aus dem gebrauchten Spielzeug noch Geld zu machen.

Natürlich können Sie auch Spielzeuge an Kindergärten Kindertagesstätten oder Kinderkrippen spenden, sind die Spielsachen noch in einem sehr guten Zustand so werden sie bestimmt gerne angenommen. Auch gibt es Möglichkeiten nicht mehr zu benutzendes Kinderspielzeug an Einrichtungen oder Vereine abzugeben. Wenn es um das eigene Spielzeug oder das Spielzeug der eigenen Kinder geht sollten Sie außerdem ihr Herz fragen und entscheiden lassen. Es gibt auch noch weitere Möglichkeiten alten Krempel und Trödel loszuwerden. Hier würde sich zum einen einen Stand auf einem Flohmarkt anbieten oder sie packen alles in einen Karton und schicken es zu Momox oder anderen Anbietern im Internet. Die richtige Mülltrennung und Sortierung Wenn Sie sich in den Umzugsvorbereitungen ihrer Wohnung dazu entscheiden mal so richtig ausmisten beachten Sie bitte auch die Trennung des Mülls. Trennen Sie nach Möglichkeit Kunststoffe, Papier, Glas, Metall und Holz und führen Sie es den dafür vorgesehenen Müllentsorgungseinrichtungen zu. Sortieren Sie bitte auch Elektro- und Elektronikschrott sowie Batterien und Akkus aus und führen Sie die dem Fach- oder Entsorgungshandel zu. Stoffe und Kleidungsstücke entsorgen Sie bitte im Altkleidercontainer. Soziale Einrichtungen Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es auch in ihrer unmittelbaren Umgebung eine soziale Einrichtung die auf die auf Geldspenden oder Sachspenden angewiesen sind. Versuchen Sie als erstes altes Spielzeug alte Kleidung oder alte Elektrogeräte für solche Einrichtungen zur Verfügung zu stellen, denn das was mir nicht hilft kann anderen noch Gutes tun.

die Wohnungsbesichtigung

Während Ihrer Wohnungssuche haben Sie sicherlich unzählige Anzeigen in der Zeitung oder im Internet studiert. Irgendwann sind Sie dann auf ein Inserat gestoßen, dass Ihnen zusagt weil Größe, Lage und Mietpreis stimmen. Nun kann die Wohnungsbesichtigung beginnen, doch was genau muss nun beachtet werden? Hier haben wir einige Tipps für Sie zusammengetragen.

Wenn Sie mit dem Vermieter oder dem Makler einen Besichtigungs- Termin ausmachen, bitten Sie ihn um einen Einzeltermin. Das ist in Großstädten nicht immer möglich, aber einen Versuch ist es Wert. So können Sie ohne Druck und ungestört mit dem Vermieter oder Makler sprechen und haben auch meistens mehr Zeit und Ruhe bei der Besichtigung. Zudem wäre es ratsam einen Termin nach 17 Uhr zu vereinbaren, denn da sind die meisten Leute zu Hause und Sie können sich einen ersten Eindruck über die Lärmbelästigung im Haus machen. Auch können Sie dann andere Mieter ansprechen um zu erfahren wie laut es im Haus werden kann, z.B. Hundebellen oder Musiker im Haus. Unterschreiben Sie bei der Besichtigung nichts und machen Sie auch keinerlei verbindliche Zusagen. Es ist auch wichtig, dass Sie die Wohnung entweder bei Tageslicht oder im voll beleuchteten Zustand besichtigen, um besser etwaige Mängel zu erkennen. Es ist außerdem anzuraten eine zweite Person zur Besichtigung mitzunehmen, da vier Augen mehr sehen als zwei. Erkundigen Sie sich auch beim Vermieter oder Makler, aus welchem Grund der Vormieter ausgezogen ist.

  • Gibt es einen Internet bzw. Telefonanschluss?
  • Wie schnell ist der Internetanschluss?
  • Gibt es Satelliten-, oder Kabelanschluss?
  • Sind genügend Steckdosen vorhanden?
  • In welchem Zustand befinden sich Fenster und Türen, sind sie dicht?
  • In welchem Zustand befinden sich die Sanitäreinrichtungen?
  • Tropfen Wasserhähne, funktioniert die Toilettenspülung?
  • Sind Wanne, Dusche und Waschbecken in Ordnung und gepflegt?
  • Sind geflieste Wände und Böden frei von Mängeln?
  • Sind in Wänden und Decken Bohrlöcher?
  • Sind in der Wohnung Schimmel-, oder Wasserflecken zu sehen?
  • In welchem Zustand befinden sich Böden, Parkett und Teppiche?
  • Sind in den Türen Sicherheitsschlösser vorhanden?
  • In welchem Zustand befinden sich Heizung und Heizkörper?
  • Sind in der Wohnung Zähler für Wasser, Strom und Gas vorhanden?
  • Wenn Zähler im Keller sind, sind sie leicht für Sie zu erreichen?
  • Gibt es eine Türsprechanlage mit Türöffner und funktionieren diese?
  • Sind genügend Schlüssel vorhanden?
  • Gibt es Stellflächen für Fahrrad oder Roller?
  • Sind Parkplätze vorhanden?
  • Gehören zu der Wohnung Keller, Garten, Schuppen oder Dachboden?
  • Gibt es einen Balkon, in welcher Himmelsrichtung ist dieser vorhanden?
  • Dürfen Haustiere wie Katzen und Hunde gehalten werden?
  • Gibt es in der Nähe Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte usw.?
  • Außenanlagen gepflegt?
  • Wie weit sind Kindergärten und Schulen entfernt?
  • Lärm-, Geruchsbelästigungen, Gaststätten, Fabriken oder Imbisse?
  • Gibt es in der Nähe Schnellstraßen, Autobahnen, Bahnstrecken?
  • Wie sieht die Kriminalitätsstatistik aus?

Lassen Sie sich auch die Verbrauchswerte für Wasser, Strom und Gas des Vormieters zeigen oder nennen, so dass Sie sich ein klares Bild machen können und einen Anhaltspunkt für den Verbrauch haben. Es ist auch wichtig zu wissen ob eine Einbauküche vorhanden ist und ob Sie diese übernehmen können. Erfragen Sie den Preis für eine Übernahme und schauen Sie sich die Küche an ob sie Schäden aufweist. Haben Sie während der Besichtigung Mängel festgestellt, sprechen Sie mit dem Vermieter darüber und halten Sie sie auf jeden Fall in einen Übergabe- Protokoll fest wenn Sie die Wohnung anmieten, da sonst alle Mängel Ihnen zugeschrieben werden können. Im Übergabeprotokoll sollte unbedingt festgehalten werden welche Mängel vorhanden sind und wer diese wann beseitigt. Lassen Sie die Mängelliste und das Übergabeprotokoll von Ihrem Vermieter gegenzeichnen. Achten Sie auf die Lage, ist die Umgebung gepflegt und gibt es Zugänge zu m öffentlichen Nahverkehr? Sehen Sie sich die Umgebung der Wohnung ganz genau an denn die schönste Wohnung nützt nicht viel wenn Sie in einer heruntergekommen Gegend liegt oder Sie sich aus anderen Gründen nicht wohl fühlen. Nehmen Sie am besten einen Fotoapparat mit und dokumentieren Sie offensichtliche Mängel. Haben Sie Kenntnis von Mängeln vor dem Einzug sind Mietminderungen nicht zu erwarten. Entdecken Sie allerdings weitere Mängel nach dem Einzug, können Mietminderungen ein Thema werden. Informieren Sie sich am besten beim Mieterschutzbund sollten Sie weitere Mängel entdecken.

Die Wohnungsübergabe.

Wenn Sie aus Ihrer alten Wohnung ausziehen möchten, stellt sich Ihnen die Frage was sie in der Wohnung herrichten müssen und wie Sie die Wohnungsübergabe optimal vorbereiten können. Sie müssen wissen welche Veränderungen Sie vornehmen müssen und welche eventuelle Umbaumaßnahmen anstehen. Wie Sie Ihre alte Wohnung herrichten und richtig vorbereiten, um keinen Ärger mit dem Vermieter zu bekommen, haben wir hier kurz zusammengefasst worauf Sie unbedingt achten sollten. Haben Sie Änderungen an der Bausubstanz vorgenommen kann es gut sein, dass Sie diese Änderungen rückgängig machen müssen.

Bei einem bevorstehenden Auszug haben Sie als Mieter gewisse Pflichten zu erfüllen und es ist ratsam die Wohnung für den bevorstehenden Auszug vorzubereiten. Normalerweise ist schon im Mietvertrag geregelt, was Sie bei einem Auszug zu leisten haben und wie mit speziellen Voraussetzungen wie z.B. das Renovieren umzugehen ist. Was Sie genau tun müssen ist in der Regel im Mietvertrag geregelt. Bei Unklarheiten sprechen Sie sich nochmals mit Ihrem Vermieter ab. Die Regelungen können von Vermieter zu Vermieter unterschiedlich sein. In der Regel gilt für alle Mietverträge eine besenreine Herrichtung und Übergabe der Wohnung an den Vermieter. Unter besenrein versteht man, dass die Wohnung von groben und leichten Verschmutzungen befreit wird. Wurde im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart, dass Umbaumaßnahmen nicht rückgängig gemacht werden müssen, muss selbstverständlich nicht zurückgebaut werden. Hier ist es aber wichtig, dass die Umbaumaßnahmen fachgerecht und nach Norm sind, da sonst natürlich ein Rückbau verlangt werden kann.

  • alle Räume gründlich saugen und ausfegen
  • Beseitigung von groben Verschmutzungen
  • Küche und Bad gründlich reinigen
  • Entfernen von Spinnen weben
  • Schäden die Sie verursacht haben beheben
  • Streifen freies Reinigen der Fenster wenn im Mietvertrag vereinbart
  • Tapeten entfernen
  • getätigte Umbauten zurückbauen
  • Wiedereinbau von Türen, Schiebetüren, Rollos usw.
  • Verschmutzungen in Teppichen entfernen
  • Brandlöcher in Teppichen entfernen (oder Zeitwert ersetzen)
  • Balkon muss gründlich gereinigt werden
  • kleine Schönheitsreparaturen (defekter Lichtschalterrahmen u.ä.)

Schönheitsreparaturen wie z.B. das streichen von Heizkörpern, Decken, Wänden Fenster und Türen sind normalerweise Vermietersache. Die hier entstehenden Kosten können allerdings auf den Mieter umgewälzt werden. Dies ist in der Regel im Mietvertrag festgehalten. Unter Schönheitsreparaturen versteht man normalerweise alles was sich während der Bewohnung abnutzen kann, wie z.B. Farbe, Tapete, Gips, Böden usw. Schauen Sie nochmals in Ihren Mietvertrag und Fragen Sie Ihren Vermieter um sicher zu gehen. Farblich gestrichene Wände müssen von Ihnen geweißt werden wenn der Vermieter dies verlangt. BGH Az.: VIII ZR 416/12. In der Regel gilt es den Zustand wiederherzustellen in dem sich die Wohnung beim Einzug befunden hat. Es ist auch darauf zu achten, dass Sie alle Schlüssel (Wohnung, Haustüre, Keller, Schuppen usw.) zurückgeben. Fehlt ein Schlüssel lassen Sie einen neuen Anfertigen. Ist dies nicht möglich können hohe Kosten auf sie zukommen. Hier können die Kosten für den verlorenen Schlüssel anfallen und im schlimmsten Fall Kosten für neue Schlösser oder sogar für komplette Schließanlagen. Dies kann dann wirklich sehr teuer für Sie werden.

  • Abnutzungserscheinungen Allgemein
  • zerkratzte Küchenarbeitsplatte
  • Parkett- oder Laminatboden mit leichten Abnutzungserscheinungen
  • Unkraut auf Balkon Fensterputzen (außer grobe Verschmutzungen)

Mietverträge haben sowohl für den Mieter als auch für den Vermieter eine große Bedeutung. Oftmals sind am Ende des Mietvertrages Klauseln enthalten die sich nachteilig auf den Mieter auswirken können. Daher ist es immer wichtig schon vor der Unterzeichnung des Vertrages genau auf solche Klauseln zu achten und dann zu entscheiden ob sich vielleicht nochmals an den Verhandlungstisch gesetzt wird. Es gibt eine ganz berühmte Klausel. Die sogenannten starren Fristen. Starre Fristen im Mietvertrag können z.B. sein:

Renovierung, Streichen und Schönheitsreparaturen:

  • Spätestens nach drei Jahren
  • Spätestens nach fünf Jahren
  • Spätestens nach sieben Jahren
  • Mindestens bei Ihrem Auszug

Diese Klauseln sind nach dem BGH Urteil Az.: VIII ZR 178/05 ungültig. Dies zu wissen kann Ihnen viel Geld und Zeit sparen.

Bei älteren DDR Mietverträgen kann sich der Sachverhalt etwas anders darstellen. Einige Vertragsbestandteile können trotz des Wechsels des Rechtssystemes ab der Wiedervereinigung weiterhin Bestand haben. Normalerweise sind DDR Mietverträge sehr kulant und mieterfreundlich wenn es um Kündigungsfristen oder Schönheitsrenovierungen beim Auszug geht. In der DDR waren Mieter in der Regel verpflichtet Renovierungsarbeiten im regelmäßigen Turnus durchzuführen. Bei der Wohnungsübergabe allerdings bestand keine Pflicht z.B. fürs Malern. Wenn Sie all die hier aufgezählten Punkte beachten und Sie sich diese auch für den Neueinzug in eine Wohnung vor Augen halten, sind Sie in der Regel auf der sicheren Seite.

Sicherheit während eines Umzuges

Wenn man eine neue Wohnung bezieht, stehen in den meisten Fällen Neuanschaffungen ins Haus. Der Wert einer neuen Wohnung übersteigt meist den der alten Wohnung. Den meisten Menschen stellt sich demnach die Frage nach der Einbruchsicherheit in den Vordergrund. Wahrscheinlich haben Sie sich diese Frage schon öfter gestellt und sich dann selbst mit der Begründung beruhigt “In der alten Wohnung ist doch alles gut gegangen!” Vorsicht, das kann schnell nach hinten losgehen! Behalten Sie diese Problematik stets im Hinterkopf und nutzen Sie am besten den Umzug in die neue Wohnung, um sich mit dieser Problemstellung auseinanderzusetzen. Nehmen Sie am besten Ihren Umzug zum Anlass, sich über die Fragen zur Sicherheit in Ihren neuen Wohnräumen Gedanken zu machen und bessern Sie gegebenenfalls nach. Nach einer Statistik der Polizei wurden im Jahre 2014 über 150.000 Wohnungseinbrüche begangen. Die Täter dingfest zu machen ist meisten nicht möglich, da sich die Kriminellen immer weiter “verbessern” und sehr professionell vorgehen. Umso wichtiger ist es, sich auf diesen doch unangenehmen Teil beim Bezug einer neuen Wohnung vorzubereiten. Nehmen Sie den Umzug zu Anlass sich intensiv mit dem Thema Einbruchsschutz zu befassen.

Schlösser in Haus- und Wohnungstüren müssen ganz klar vorhanden sein, dafür ist der Vermieter zuständig. Bei den weiterführenden Sicherungsmaßnahmen wie z.B. elektronische Alarmsicherungen sind Vermieter nicht in der Pflicht. Kommt es dann zu einem Einbruch kann es zum bösen Erwachen kommen. Es ist sehr ratsam mit dem neuen Vermieter zu sprechen und bereits vor der Unterzeichnung des Mietvertrages auszuhandeln, dass Einbruch hemmende Fenster und Türen verbaut werden. Der Vermieter kann dann die entstehenden Kosten, durch die Erhöhung des Wohnwertes auf die Miete umschlagen, was bedeutet, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Ihren Wunsch eingegangen wird. Es kann aber auch genau so gut sein, dass der Vermieter die Wohnung wegen Ihrem Wunsch an andere Interessenten vermietet. Sie können natürlich auch selbst für mehr Sicherheit sorgen, indem Sie Einbruchschutzmaßnahmen installieren. Hier ist darauf zu achten, wenn Sie an der Bausubstanz der neuen Wohnung Änderungen vornehmen, wie z.B. Löcher bohren, dass Sie den Vermieter vorher um Erlaubnis bitten. Der Vermieter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts dagegen haben. Klären Sie auch mit dem Vermieter ab, was mit den Umbaumaßnahmen passiert wenn Sie wieder ausziehen. Der Vermieter kann im schlechtesten Fall verlangen, dass Sie den Zustand der Wohnung wiederherstellen wenn Sie ausziehen. Deshalb vorher unbedingt abklären. Der deutsche Mieterbund empfiehlt eine so genannte Modernisierungsvereinbarung in der klar geregelt ist, wie nach dem Auszug mit den Umbaumaßnahmen umzugehen ist.

In den meisten Fällen werden Einbrüche über Türen und Fenster begangen, was bedeutet, dass Sie diesen Schutzelementen besondere Aufmerksamkeit widmen. Fenster und Türen sollten dem Einbrecher von außen größt möglichen Widerstand leisten. Natürlich achten Sie darauf, dass in den Haus- und Wohnungstüren hochwertige Sicherheitsschlösser verbaut sind. Sind Sie sich nicht sicher, rüsten Sie am besten nach. Dieser Rat beschränkt sich aber nur auf die Wohnungstür, da die Haustüren von Mehrmieterobjekten ja auch von anderen Mieter benutzt werden. Verwenden Sie bitte keine einfachen Schließriegel sonder achten Sie auf qualitativ hochwertige Schließsysteme. Auch Vorhängeschlösser von Markenherstellern können mit einem Bolzenschneider leicht geöffnet werden. Schauen Sie sich alle Schlösser genau an, auch die Türen zu den einzelnen Zimmern sollten jeweils mit Sicherheitsschließzylindern ausgestattet werden. Sollten die Einbrecher es doch bis in Ihre Wohnung schaffen stehen sie im inneren vor weiteren Problemen und entschließen sich mit größerer Wahrscheinlichkeit von dem Einbruch abzulassen. Das öffnen von Sicherheitsschlösser dauert lange und verursacht meistens großen Lärm.

Die allermeisten Hauseigentümer und Besitzer beachten bei Modernisierungsmaßnahmen auch den Einbruchsschutz. Bei den Türen achten Sie darauf, das die Zargen aus Stahl oder anderen Metallen gefertigt sind. Das Türblatt selbst sollte sehr schwer und massiv sein, was Sie beim schnellen und wiederholten öffnen und schließen der Tür deutlich spüren können. In der Türpfalz der Zarge sollte außerdem eine Kennzeichnungsplakette vorhanden sein, fehlt diese fragen Sie bitte den Vermieter. Auch die Türbeschläge sollten aus massiven Metallen bestehen und bei geschlossener Tür von außen nicht erreichbar sein, hier achten Sie auf verschraubte oder verschweißte Verblendungen, die ein Aufhebeln mit einem Werkzeug verhindern können. Im großen und ganzen sollte die komplette Tür einen stabilen und sicheren Eindruck machen. Kontrollieren Sie die Türe in dem Sie im verschlossenen Zustand daran rütteln. Die Tür sollte in keinem Falle irgendwie nachgeben. Beachten Sie auch den Schließzylinder, welcher modern und recht neu sein sollte. Des weiteren sollten Sie darauf Wert legen, dass zusätzliche Schlösser verbaut sind. Im besten Falle hat die Türe einen Schließriegel der sich über das gesamte Türblatt erstreckt, diesen können Sie auch Nachrüsten lassen. Achten Sie aber hierbei darauf dies mit dem Vermieter abzusprechen da größere Baumaßnahmen erforderlich sind um ein solches Schließsystem zu installieren. Das Schließblech sollte fest verankert und zusätzlich mit starken Schrauben abgesichert sein. Das Schließblech sollte auch bei geschlossener Tür nicht erreichbar sein z.B. mit einem Schraubendreher. Die Türe sollte des weiteren mit einem Weitwinkelspion ausgestattet sein, dieser lässt sich auch leicht Nachrüsten. Auch hier ist der Vermieter zu fragen denn Sie müssen hierzu ein ziemlich großes Loch in die Tür bohren. Besprechen Sie Ihre neue Situation auch der Hausratsversicherung.

Kaufen Sie am besten einen hochwertigen Schließzylinder und tauschen Sie diesen aus. Es kann nämlich auch sein, dass Ihr Vormieter noch einen Nachschlüssel hat. Der Zylinder sollte die polizeilich empfohlene Angriffsklasse 1 haben. Dieser ist besonders schwer zu “knacken”. Schließen Sie “immer” ab, am besten 2 mal, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen. Auch wenn Sie nur kurz um die Ecke zu Bäcker gehen. Bei Türen mit Glaselementen auch niemals den Schlüssen von innen stecken lassen, dies kann einen Einbruch erleichtern. Gerissene Gauner beklauen Sie auch während Sie tief und fest schlafen! Die Fenster sollten auch einen massiven Eindruck machen und am besten mit verschließbaren Fenstergriffen ausgestattet sein, diese können Sie auch selbst besorgen und ohne größere Mühe selbst installieren. Fenster sollten mindestens die Schutzklasse 2 haben, fragen Sie bitte den Vermieter. Ansonsten ist es sehr wichtig, dass Fenster nicht nur an einer Seite sondern rundherum verriegelt sind wenn Sie sie schließen und das sogenannte Pilzzapfen, die ein Aufhebeln stark erschweren verbaut sind. Fenster können Sie außerdem noch mit elektronischen Einbruchsicherungen versehen, die Sie auch schon günstig im Baumarkt bekommen. Hier gibt es Magnetkontaktsirenen die beim öffnen des gesamten Fensters ausgelöst werden oder Glasbruchmelder die ein zerbersten einer Fensterscheibe erkennen. Beide gleichzeitig zu nutzen ist angebracht.

Im Elektronikfachmarkt bekommen Sie außerdem Alarmanlagen die mit Bewegungssensoren ausgestattet sind, diese sind meist fernbedienbar und bieten einen großen Schutz. Hier müssen Sie aber abwägen ob der Einsatz von Bewegungsmeldern Sinn macht, denn es wäre sehr unschön wenn Sie auf dem Weg zur Toilette den Bewegungssensor vergessen und sie Nachts um 3 das ganze Haus wecken. Für eine Überwachung währen des Urlaubes sind solche Systeme allerdings sehr gut geeignet. Kameras in der Wohnung sind kein Problem, jedoch dürfen Sie in den meisten Fällen nicht nach außen Filmen da sich auch die anderen Mieter auf Ihren Aufnahmen wiederfinden würden. Hier gilt das Recht am eigenen Bild. In jedem Falle sollten Sie sich ausführlich von einem Fachmann beraten lassen um Fehler zu vermeiden. Alarmanlagen mit Fernbedienung sind nicht sehr teuer und lassen sich sehr leicht installieren und auch sehr leicht bedienen.

Wenn Sie in eine neue Wohnung ziehen, bemühen Sie sich bitte schnellst möglich Ihre Nachbarn kennen zu lernen, stellen Sie sich Ihren neuen Nachbarn vor. Diese können für Sie wichtig sein wenn Sie außer Haus sind. Bitten Sie Ihre neuen Nachbarn Ihre Post aus dem Briefkasten zu nehmen falls Sie länger abwesend sind. Ein voller Briefkasten zeigt potenziellen Dieben, dass Sie nicht da sind. Installieren Sie in Ihrer Wohnung Zeitschaltuhren die Abends das Licht ein und ausschalten. So denken Einbrecher das jemand da ist. Auch können Sie Nachbarn Ihren Schlüssel geben und diese können dann das Licht ein und ausschalten.

Sollte doch einmal bei Ihnen eingebrochen werden ist dies ganz klar ein Fall für die Hausratsversicherung. Diese sollten Sie direkt nach dem Einzug abschließen. Listen Sie für die Versicherung penibel Ihr gesamtes hab und gut auf und passen Sie die Versicherung eben diesen Listen an. Fotografieren Sie alle Gegenstände, auch die Möbel und heben Sie Kassenzettel auf. Notieren Sie für die Versicherung und später für die Polizei unbedingt die Seriennummern von all Ihren Elektrogeräten, so können die Geräte auch zeitlich später Ihnen zugeordnet werden. So sind Sie bestmöglich abgesichert. In jedem Falle sollten Sie eine Hausratversicherung abschließen, diese sind meist sehr günstig.

nach dem Umzug

Wenn man eine neue Wohnung bezieht, sind viele Dinge zu beachten und in den meisten Fällen wird auch das eine oder andere vergessen. Sind Sie allerdings gut vorbereitet und Wissen ziemlich genau was Sie zu tun haben, können Sie schneller in Ihrem neuen zu Hause entspannen und sich mit gutem Gefühl einleben. Wenn Sie in der neuen Behausung angekommen sind, sollten Sie zunächst Ihr Umzugsgut auf Schäden untersuchen. Auch wenn der Umzug noch so gut durchgeplant war, alles gut verpackt war, werden mit ziemlicher Sicherheit hier und da Schäden entstanden sein. Sei es ein Kratzer auf dem teuren Tisch, zerbrochene Glastüren von der Schrankwand oder abgebrochene Kleiderhaken von der guten Garderobe, alles ist hier möglich und Schäden entstehen quasi immer. Haben Sie eine Umzugsfirma beauftragt und diese hat Ihnen einen schadenfreien Umzug zugesichert bzw. garantiert, sollten Sie gleich nach dem Ankommen des Umzugsgutes, am besten im dabei sein eines Mitarbeiters der Umzugsfirma, alles untersuchen um Schadensfälle direkt anzeigen zu können.Der Umzugsspediteur kommt in solchen Fällen für den entstandenen Schaden auf. War die Umzugsfirma allerdings nur für den einwandfreien Transport des Umzugsgutes zuständig, müssen Sie bei einem entstandenen Schaden nachweisen, dass die Umzugsfirma diesen fahrlässig beim Transport verursacht hat. Können Sie das nachweisen, kommt auch hier die Firma bzw. die Versicherung der Umzugsfirma für den Schaden auf. Dabei können Fotos sehr hilfreich sein und am besten lassen Sie sich von einem Mitarbeiter quittieren, dass Ihr Umzugsgut beim Verladen in einwandfreiem Zustand war. Denn nur auf diese Weise können Sie sicher gehen, dass bei einem Schaden auch reguliert wird. Das sollten Sie natürlich auch machen wenn Sie mit Freunden umziehen, hier würde dann dessen Haftpflicht für den Schaden aufkommen. Sie sollten einen Schaden sofort dokumentieren und der zuständigen Versicherung melden. Sind Schäden entstanden die nicht auf auf das Fehlverhalten helfender Personen zurückzuführen sind, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen und müssen selbst dafür aufkommen. Ist dies bei Ihnen der Fall kann schnell Abhilfe im Internet gesucht werden, denn hier bieten sich viele Handwerker für wenig Geld an, die Ihnen kleine Schäden wie Kratzer, gebrochenes Glas und ähnliches in Ordnung bringen.

Ein Umzug ist immer sehr anstrengend, dauert meisten bis in die späten Abendstunden und das vielleicht für mehrere Abende. Die Motivation lässt erfahrungsgemäß nach und man möchte einfach nur noch seine Ruhe haben. Erledigen Sie aber dennoch die wichtigsten Dinge. Hierzu zählen zum einen das Aufräumen und das Reinigen von Flur und Zuwegen die beim Umzug genutzt wurden. Tun Sie das nicht kann es gleich zu Anfang Ärger mit den neuen Nachbarn oder mit dem Vermieter geben. Außerdem steigt die Unfallgefahr für alle Personen die diese Wege nutzen. Reinigen Sie alles gewissenhaft und gründlich. Auch Straße, Gehwege, Parkplätze und Zufahrten sind hiermit eingeschlossen.

Direkt nach dem Umzug und dem anstrengenden tragen der Möbel und Geräte in die neue Wohnung widmen Sie am besten Ihre Aufmerksamkeit dem Kühlschrank und dem Gefrierschrank. Sind diese stehend transportiert worden, können Sie diese sofort anschließen, um ein erwärmen bzw. auftauen zu vermeiden. Sind Kühl- und/oder Gefrierschrank liegend transportiert worden, müssen Sie mit dem anschließen mindestens 24 Stunden warten, damit sich die Kühlflüssigkeit absetzen kann. Nach den Anstrengenden Arbeiten eines Umzuges werden Sie sicher Müde sein. Deshalb sollten Sie als nächstes Ihr Bett aufstellen und möglichst Ihr Schlafzimmer so herrichten, dass Sie angemessen zur Ruhe kommen und ordentlich schlafen können. Dann schließen Sie bitte möglichst alle Lampen an damit Sie sich im dunkeln nicht verletzen können. Schließen Sie Herd und Spüle an oder lassen Sie sie anschließen denn Sie müssen Kochen und Spülen. Dann noch die Waschmaschine, denn diese wird meist schnell benötigt. Nun bauen Sie je nach Wichtigkeit die restlichen Möbel auf. Hier schauen Sie natürlich immer nach Schäden, die während des Umzuges entstanden sein können. Haben Sie einen Schrank aufgebaut befüllen Sie diesen direkt mit dem dafür vorgesehen Inhalt. (Kartons sollten immer beschriftet sein) So bekommen Sie schnell Ordnung in Ihr neues zu Hause. Bevor Sie Wasser, Gas und Strom nutzen notieren Sie sich bitte alle Zählerstände, so können Sie Missverständnissen und unberechtigten Zahlungsforderungen vorbeugen.

Die wenigsten haben alles was man für einen Umzug benötigt in ihrem Besitz. (Leiter, Sackkarre usw.) Denken Sie daran alles wieder dem Besitzer zurückzugeben. Auch hier können sonst schnell Missverständnisse und Ärger entstehen. Beachten Sie unbedingt die zeitlichen Rahmenbedingungen für gemietete Sachen wie Werkzeuge oder Anhänger. Es kann sonst schnell sehr teuer werden.

Am besten noch vor dem Umzug sollten Sie einen Nachsendeantrag bei der Post stellen, damit Sie unmittelbar nach dem Einzug auch weiterhin Ihre Post erhalten. Wenn Rechnungen nicht pünktlich bei Ihnen ankommen, kann es auch hier schnell teuer werden. Dies können Sie in den meisten Fällen auch über das Internet erledigen. Bitte teilen Sie allen Institutionen wie Bank oder der Krankenkasse, Arbeitgeber und Versicherungen und der GEZ Ihre neue Anschrift mit. Sie sollten sich auch schnellstmöglich beim Einwohnermeldeamt ummelden, die Ummeldung muss innerhalb von 2 Wochen nach dem Umzug geschehen, sonst kann es auch hier teuer werden. Für die Anmeldung benötigen Sie den neuen Mietvertrag mit der Unterschrift des Vermieters. Die Abmeldung der alten Anschrift erfolgt dann automatisch. Lassen Sie Ihren Personalausweis ändern und beachten Sie auch Führerschein und Fahrzeugpapiere. Melden Sie Ihren Internet und Telefonanschluss um und teilen Sie den Gesellschaften Ihre neue Postanschrift mit.

Harz 4 und Arbeitsamtsumzug

Lebt man als Harz 4 Empfänger oder Arbeitsloser in einer für das Amt zu großen oder zu teuren Wohnung, kann es schnell passieren, dass das Amt denjenigen auffordert in eine kleinere oder günstigere Wohnung zu ziehen. Bevor es jedoch zu einen Arbeitsamtsumzug kommt wird in der Regel vom Mieter verlangt die Miet- oder Betriebskosten so zu senken, dass ein Umzug nicht notwendig wird. Dies ist aber in vielen Fällen nicht möglich. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten die Kosten zu senken. Zum einen bietet es sich in einer Mehrzimmerwohnung an, eines der Zimmer unterzuvermieten oder in einer Einraumwohnung eine Wohngemeinschaft zu gründen. Bei einer WG kann es aber sein, dass Sie wenn Sie an das andere Geschlecht vermieten nachweisen müssen, dass Sie nicht in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben. Hier muss z.B. ein klar getrennter Kühlschrank vorhanden sein und natürlich getrennte Betten und Schränke.

Einen Arbeitsamtsumzug können Sie auch in Anspruch nehmen wenn Sie nach längerer Arbeitslosigkeit einen Arbeitsplatz gefunden haben dieser aber so weit weg ist, dass Sie einen täglichen Arbeitsweg von über 2,5 Stunden haben. Treten Sie nun die Stelle an wird in aller Regel der Umzug vom Arbeitsamt oder dem Jobcenter bezahlt. Hierzu müssen Sie einen Antrag auf Umzugskostenhilfe stellen. Es spielt hierbei keine Rolle ob Sie wegen der neuen Arbeit umziehen oder die Mietkosten senken wollen.

Ein Arbeitsamtsumzug kann auch in Frage kommen wenn eine Familienzusammenführung ins Haus steht. Dies sollten Sie aber zunächst mit Ihrem Sachbearbeiter besprechen. Hier legen Sie dem Sachbearbeiter mindesten 3 Umzugsangebote von Umzugsunternehmen oder Umzugsspediteuren vor. Eines der vorgelegten Angebote muss vom Amt akzeptiert werden. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass die Angebote nicht überteuert und doch recht günstig sind. Wenn aber der Sachbearbeiter ein Umzugsunternehmen vorschlägt weil dieses sehr günstig oder gar billig ist müssen Sie das nicht akzeptieren denn solch ein Vorgehen ist in Deutschland verboten.

steuerliche Absetzung eines Umzuges

Ein Umzug ist in der Regel ein teures Unterfangen, auch wenn man diesen Privat und ohne Umzugsunternehmen durchführt. Da ist es gut zu wissen wie man Umzugskosten sparen kann. Bei einer steuerlichen Absetzung z.B. kann man schon eine ganze Menge Geld sparen. Wir klären Sie hier auf wie Sie am besten Ihren Geldbeutel schonen können. Bei der steuerlichen Absetzung gelten nicht nur die unmittelbaren Umzugskosten als absetzbar sonder auch die Suche nach der neuen Bleibe. Im günstigsten Fall können Sie nicht nur den Umzug in eine andere Stadt oder Ortschaft absetzen sondern auch einen Umzug innerhalb der gleichen Stadt. Wichtig ist es hierbei, dass Sie alle Rechnungen die in irgendeiner Weise mit dem Umzug oder den Nacharbeiten nach dem Umzug in Zusammenhang stehen aufzuheben. Ob Sie Ihren Umzug überhaupt absetzen können liegt in erster Linie an dem Grund Ihres Umzuges. Die nachfolgenden Umzugskosten können Sie bei der Einkommenssteuererklärung geltend machen.

  • bei einem beruflichen Umzug als Werbungskosten
  • bei einem privaten Umzug als haushaltsnahe Dienstleistung
  • Krankheit, Katastrophe, Behinderung als außergewöhnliche Belastung

    Einen großen Teil der Umzugskosten können Sie sparen wenn Sie diesen in der Einkommensteuererklärung und im Antrag auf Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen. Hier greift das Bundesumzugskostengesetz worin genau geregelt ist welche Umzugskosten vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt werden oder als Werbekosten berücksichtigt werden können. Sind Sie privatwirtschaftlich beschäftigt wird der zu erstattende Betrag der abzugsfähigen Werbekosten anhand arbeitender Bundesbeamten in vergleichbarer Stellung bemessen. Ein beruflicher Umzug liegt vor wenn folgende Voraussetzungen erfüllt werden:

    • die Aufnahme der Arbeit in einer anderen Stadt oder Ortschaft
    • durch die Versetzung des Arbeitgebers oder einer Behörde
    • durch den Umzug des Betriebes in eine andere Stadt oder Ortschaft
    • durch Räumung oder Bezug einer Dienstwohnung
    • die Aufgabe oder der Bezug einer beruflich notwendigen Zweitwohnung
    • Rückverlegung des Wohnsitzes nach D aus beruflichen Gründen

    Normalerweise werden Kosten für Renovierungen durch einen Umzug nicht steuerlich anerkannt. Die Ausnahme bilden hier Schönheitsreparaturen wie das Tapezieren und Streichen von Zimmerdecken und Wänden, das Streichen von Heizkörpern, Türen und Fenstern. Sie können somit gemäß § 35a EStG als Handwerker kosten abgesetzt werden.Sie können für ein Arbeitszimmer die Umzugskosten steuerlich absetzen in voller Höhe für die Einrichtung und weitere Kosten, wenn Ihr Arbeitszimmer der Mittelpunkt Ihrer beruflichen Arbeit ist und nur zu Teilen, wenn Sie nach dem Umzug über 50% Ihrer beruflichen Arbeit in Ihrem Arbeitszimmer ausüben oder kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.Bei einem Privatumzug können durch haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu 20% Umzugskosten gespart werden. Dies muss bei der Einkommenssteuererklärung angezeigt und durch Rechnungen belegt werden. Auch können durch außergewöhnliche Belastungen wie Krankheit oder auch Naturkatastrophen wie z.B. Hochwasser oder Sturmschäden die Umzugskosten steuerlich abgesetzt werden. Die folgenden Kosten können abgesetzt werden wenn die oben genannten Bedingungen erfüllt sind.

    • Transportkosten, Beförderungskosten
    • Miet--LKW, Benzin, Transportversicherung
    • Familienbesuche bei doppelter Haushaltsführung bis 2 Jahre
    • doppelte Mietzahlungsbelastungen bis zu 6 Monate
    • Belastungen durch Schäden die beim Transport entstanden
    • Verpflegungsmehraufwand

    Dann gibt es noch die sonstigen Umzugskosten die als Pauschalsatz abgesetzt werden. Sie müssen hier keine Rechnungen aufheben. Übersteigen die sonstigen Umzugskosten den Pauschalbetrag können Sie diese geltend machen. Hier benötigen Sie aber wieder die Einzelrechnungen als Nachweise. Sonstige Umzugskosten sind:

    • Anpassungs- und Einbauarbeiten von Elektro- und Gasgeräten
    • die allgemeine Wohnungssuche Ab- und Aufbau von Möbeln
    • Ummeldung von Telefon und Internetanschlüssen
    • Gebühren für Ummeldungen Ausgaben für Schulbücher
    • Nachhilfeunterricht und Umschulungsgebühren
    • Bezahlung von Umzugshelfern und Trinkgeld für Möbelpacker
    Umzug mit Tieren

    Das Umziehen mit Tieren ist kein Spaß, sondern eine ernste Angelegenheit. Das ein Umzug stressig und anstrengend werden wird sollte Ihnen natürlich schon im Vorfeld klar sein. Für ein Tier ist es allerdings Stress pur. Denn ein plötzlicher Wechsel des gewohnten Umfeldes ist für Mensch noch für Tier leicht. Beide müssen sich in das neue Umfeld eingewöhnen. Es gibt auch Haustiere die sehr empfindlich auf solche Umfeldänderungen reagieren. Achten Sie besonders bei einem Umzug auf die Zeichen die Ihnen das Tier aussendet und reagieren sie dem entsprechend mit etwas mehr Zuwendung. Vermeiden Sie Stress. Es gibt da aber noch ganz spezielle Pflichten die ins Haus stehen.

    Die Erlaubnis des Vermieters. Jeder in Deutschland darf in seiner Wohnung Haustiere halten. Die Haltung von Vögeln, Hamstern, Meerschweinchen und anderen "Kleintieren" in normaler Anzahl darf nicht untersagt werden. Bei Hund und Katze und giftigen Kleintieren oder große Schlangen sieht das allerdings ganz anders aus. Hunde und Katzen dürfen nur mit Erlaubnis des Vermieters in die Wohnung aufgenommen werden. Wenn Sie sich einen Hund zulegen wollen oder einen haben, holen Sie sich die schriftliche Zustimmung Ihres Vermieters, möglichst noch vor dem Umzug/Einzug. Und dann kommt da noch die allgemeine Meldepflicht Hunde oder andere gefährliche Tiere. Dies Erledigen Sie bei der Stadt oder dem zuständigen Veterinäramt. Hierunter können Spinnen, Echsen, Schlangen usw. zählen.

    Am besten ist es natürlich wenn Sie ihr Tier am Tage des Umzuges bei einem Freund, Nachbarn oder Bekannten unterbringen könnten. Ist dies allerdings nicht möglich, so versuchen Sie es dem Tier so angenehm wie möglich zu machen. Achten Sie darauf, dass das Tier sicher verstaut wird. Beim Auszug über den Transport bis zum Einzug immer ein Auge auf das oder die Tiere haben. Vor dem Umzug sollte das Tier möglichst in einem freigeräumten Zimmer an den Umzug gewöhnt werden. So können Sie Stress vermeiden und die Umzugshelfer werden ihr Tier nicht stören. Nach dem Umzug Jedes Tier und auch wir Menschen müssen uns in einer neuen Umgebung erst einmal eingewöhnen. Das kann bei Tieren schneller oder langsamer gehen. Lassen Sie dem Tier bitte genügend Zeit um sein neues zu Hause zu erkundigen. Stellen sie Käfige an ruhigen Orten auf und finden Sie rasch den Endstellplatz. Platzieren Sie an der neuen Schlafstelle gewohnte Gegenstände. So hat es ihr Tier leichter.

    Hunde und Katzen. Bei Katzen sollten Sie darauf achten, dass das Tier in Ruhe die neue Wohnung in Augenschein nehmen kann. Lassen Sie Freiläuferkatzen erst nach einem Monat das Haus verlassen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Katze nicht wiederkommt. Hunde sind mehr an den Menschen gebunden als an ihre Umwelt. Ihnen fällt es leichter als Katzen. Beachten Sie ihren Hund am Tage des Umzuges bitte besonders Aufmerksam. So hat es das Tier einfach leichter. Lassen Sie ihren Hund bitte immer an der Leine wenn Sie ihr eingewöhnen, schon aus Rücksicht zu ihren Nachbarn. Nehmen Sie sich zeit für Spaziergänge um sich und ihren Hund einzugewöhnen.

    Versicherungen beim Umzug

    Ins Fitnessstudio müssen Sie während ihres Umzuges sicher nicht, denn das schleppen von Möbeln und Co sind schon ein Training für sich. Ihr ganzes Hab und Gut muss natürlich von der alten in die neue Wohnung, da ist schwitzen vorprogrammiert. Doch was passiert wenn Sie im Treppenhaus, trotz aller Vorsicht einen Schaden anrichten? Sei es ein Kratzer am Geländer oder Schäden an den Wänden weil sie mit dem schweren Schrank angestoßen sind. Man kann noch so vorsichtig sein. Unfälle können immer passieren.

    Daher sollte man sich schon vor dem Umzug Gedanken darüber machen. Natürlich spart man kosten wenn man den Umzug in Eigenregie macht, doch für Schäden die sie dabei anrichten müssen sie auch selber aufkommen. Gut ist es hier wenn man eine private Haftpflichtversicherung hat die sich dann um die Regulierung kümmert. Hier sollte unbedingt nachgefragt werden ob die Versicherung auch die notwendigen Schadensbilder abdeckt. Auch für Schäden an dritten kommt die Haftpflicht aus, dies gilt bei Personen und Sachschäden. Sehen Sie nochmals in ihren Unterlagen nach ob alles abgesichert ist. Sind sie sich nicht sicher halten sie unbedingt Rücksprache mit ihrer Versicherung. Wer macht denn heute noch einen Umzug ganz allein? Niemand. Man lädt in der Regel ein paar Freunde und Bekannte ein und dann wird das schon. Hier fließen in der Regel keine Gehälter. Es ist ein Freundschaftsdienst. Normalerweise verzichten Sie bei einem Freundschaftsdienst auf Schadensersatzansprüche. Doch was passiert wenn einer der Bekannten einen Schaden anrichtet? Hier regelt das die Haftpflichtversicherung des Verursachers.

    Jeder Schadensfall muss allerdings individuell behandelt werden. Denn normaler Weise haften Umzugshelfer nicht, es sei denn dieser handelte grob fahrlässig oder mit Vorsatz. Prüfen Sie vor dem Umzug ihre Versicherung. Bei Unklarheit fragen Sie am besten nochmal bei der Versicherung nach. Sprechen Sie auch im Vornherein mit den Umzugshelfern. Melden Sie Schäden gleich nach dem Bemerken bei der Versicherung. Auch wenn Sie ihren Umzug von einer Firma machen lassen sollten Sie mit dieser alle Fragen zur Versicherung klären, denn Unfälle passieren. Entstehen durch die Möbelpacker Schäden sind diese in der Regel über die Betriebshaftpflicht der Umzugsfirma abgesichert. Bei einem Umzug greift hier die Transportversicherung der Firma und bei Schäden die Betriebshaftpflicht. Wird Ihre Umzugsfirma beim Transport in einen Unfall verwickelt so ist die Transportversicherung der Umzugsfirma der erste Ansprechpartner. Eine zusätzliche Umzugsversicherung kann für Sie auch in Frage kommen. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherer.

    Wenn Sie eine Firma beauftragt haben Ihren Umzug durchzuführen sollten Sie den Möbelpacker absolut freie Hand lassen. Denn nur so ist alles optimal abgesichert. Denn die Versicherung der Spedition zahlt nur zu 100% wenn sie die Packer nicht beeinflusst haben. Auch haften Firmen nicht bei: Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Urkunden und Wertpapieren. Über diese Absicherung müssen sie sich selbst informieren. Auch bei Tieren und Pflanzen sollten sie ihren Versicherer anrufen und nachfragen. Über Fragen zur Versicherungen beim Umzug informieren Sie sich bitte bei Ihrem Versicherer. Vorsicht bei unseriösen Anbietern. Auf bei Umzugsfirmen gibt es schwarze Schafe. Diese Firmen finden sie meistens in Zeitungsanzeigen. Vorsicht. Bei zu billigen Preisen bleibt die Versicherung meistens auf der Strecke. Fragen Sie bei der Umzugsfirma explizit nach. Es gibt auch Umzugsfirmen die Ihre Preise nach dem Umzug deftig anheben und ihnen Positionen in Rechnung stellen die Sie gar nicht nachvollziehen können. Lassen Sie sich von der jeweiligen Umzugsfirma die Versicherungspolice zeigen.

    Alle Angaben ohne Gewähr!

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