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Schönfließer Sommer 2018 das Sommerfest für Groß und Klein

 

23.06.2018 sollte der Tag des Schönfließer Sommers werden. Das wurde er auch. Von Werbung auf Facebook, die mir vermittelte, dass es dort viele Highlights geben wird angelockt ging ich wie immer unvoreingenommen auf ein Volksfest im Mühlenbecker Land. Mir viel sofort auf, dass diesmal keine Toiletten am Eingang standen, sehr gut. Auch die Bühne und die Technik waren diesmal professionell umgesetzt, auch super. Für einen Act wie Victoria dennoch nicht ganz das richtige, weil viel zu klein. Aber die Partymacher und Dj Bonki haben gute Arbeit gemacht und vor allem alles richtig.

 

Ich Maße mir an hohe Kritik zu üben. Um jemanden zu schaden? Keineswegs! Um jemanden zu schützen? Auf jeden Fall! Das gesamte Fest zog gut 800 Gäste an. Es hätten weitaus mehr Gäste sein können wenn der Veranstalter etwas von Marketing und Werbung verstehen würde. Man sollte schon auf Werbebanner drauf schreiben wo das Fest stattfindet. Ein QR Code ist ne feine Sache und sieht auch voll wichtig aus. Nur hat ein Autofahrer nur was davon, wenn er einen Banner an der Straße sieht, wenn dieser in Echtzeit Binär- oder QR-Codes lesen und interpretieren kann. Sinnvoller wäre „Dorfstraße“ gewesen. Außerdem sind Event Management, Werbung, Marketing und Grafikbearbeitung nicht ohne Grund hoch komplexe und sehr hoch angesehene Ausbildungsberufe. So mancher der ein Handy in der Tasche hat, denkt er sei ein Fotograf. Und viele die in Photoshop das Textwerkzeug kennen, halten sich für Grafiker. Und mach Jemand der eine Facebook Seite erstellen kann, glaubt schnell er verstehe etwas von Marketing und Promotion.

 

Warum schreibe ich diesen Artikel? Weil ich schon viele Jahre über das was mich in Mühlenbeck bewegt berichte! Transparent, objektiv und ehrlich. Will ich Unternehmen schaden? Nein! Ich habe mehrmals Hilfe angeboten. Für das Rathausfest 2018 eine große von mir getragene Werbekampagne gefahren und zwar auf Grundlage eines falschen Veranstaltungsplanes der mir persönlich ausgehändigt wurde. Der Plan sah ein riesiges Fest, eine riesige Bühne und Top-Technik vor. Was davon abgeliefert wurde konnten alle sehen. Zurück zum Schönfließer Sommer.

 

Quelle Moz:

"Das Fest ist eine gute Gelegenheit, die neuen Nachbarn kennenzulernen, die nach Schönfließ zugezogen sind", meint Müller. "Es ist aber auch in den umliegenden Orten beliebt, weil es immer gut organisiert und niveauvoll ist."

 

Mario Müller, Ortsvorstand Schönfließ, Veranstalter des Sommerfestes in Schönfließ hat das gesagt. Als ich auf dem Sommerfest erschien. Kam dieser Mario Müller tatsächlich zu mir an den Tisch und sagte vor Zeugen: „Hier ist kein Platz für sie, Herr Kleinert.“ und grinste mich frech an. Ok. Dachte ich. Ich wusste auch weshalb. Ich bin unbequem. Ich bin sogar sehr unbequem für die Veranstaltungsunternehmer im Mühlenbecker Land, für den Gewerbeverein Mühlenbeck und für Mario Müller. Weil diese Leute wissen, dass ich gnadenlos das niederschreibe was man hätte besser machen können.

 

Das Fest war sehr klein. Ok. Nichts schlimmes. Bühne und Sound war gut. Klar nach meinem Rathausfest Bericht. Aber jetzt kommt es. Ich bin unbequem weil ich es nicht ertragen kann, wenn auf einem Fest in Mühlenbeck, ich bin Ur Mühlenbecker, die Leute abgezockt und beschissen werden! Es kann beim besten Willen nicht angehen das man den Menschen Crêpes oder Langochs verkauft, die in verdreckten und verkeimten Ständen zubereitet werden. Wo es den Standbetreibern einfach scheiß egal ist, ob es im Stand sauber und ordentlich ist. Aber das schlimmste ist, dass es dem Veranstalter egal ist ob es in den Lebensmittelständen sauber und ordentlich ist. Ich würde es nicht schreiben wenn es nicht so gewesen wäre! Wirklich alles war verdreckt. Überall aus gekleckerter Teig, Kaffee und Zucker. Pelle auf den Saucen die den Leuten auf Ihr Langochs geschaufelt wurde. Klebrige Zuckerstreuer, Krümel überall und versiffte, ungekühlte Kaffeesahne Tütchen. Wirklich, verrostete Kühlschränke im Crepesstand, kein Fußboden im Stand, Staub und Dreck wo das Auge hinsieht. Keine Anstalten mal einen Wischlappen in die Hand zu nehmen. Obwohl mehr Zeit zum Saubermachen war als die Zeit die zum Zubereiten nötig war.

 

Es geht nicht darum Crepesstand, Langochsstand, Mario Müller oder Planer zu schaden! Es dreht sich mir einfach der Magen um wenn ich mit ansehen muss, wie kleine Kinder und auch andere Menschen voller Vertrauen ins Essen beißen. Höllisch viel Geld bezahlen müssen. Kalten Kaffee eingeschenkt bekommen. Nach Strich und Faden über den Tisch gezogen werden! Ich hatte Durst man schenkte mir für 2€ warme, schale Cola ein! An den Stehtischen waren mit Tape Müllsäcke festgeklebt. Wenn ich an einem Stehtisch esse und trinke will ich keinen stinkenden Müll in der Nase haben. Und am Tisch kleben bleiben will ich schon gar nicht. Die Kinder und Leute taten mir wirklich Leid. Das sind alles keine Veranstaltungsunternehmer, Gesundheitsamtsmitarbeiter oder Sicherheitsexperten. Die Leute haben nicht die Erfahrung und den Nötigen Feinblick um zu erkennen, dass man ihnen Müll andreht. Sie sehen manchmal die Pelle auf der Soße nicht, die Teigreste auf dem Tresen, sie vertrauen darauf, dass alles in Ordnung ist. Die Leute sind dem einfach ausgeliefert und wenn sie das bei Facebook als Kommentar schreiben wird das Problem nicht gelöst, sondern der Kommentar gelöscht und den Leuten vorgeworfen sie würden den Unternehmern schaden. Ne Scheibe Fleisch 7€? Auf nem Dorffest? Habt ihr den Gong nicht gehört? Ihr habt die Feld und Wiesenparty tatsächlich für die Berlinale gehalten, nicht war?

 

"Das Fest ist eine gute Gelegenheit, die neuen Nachbarn kennenzulernen, die nach Schönfließ zugezogen sind", meint Müller. "Es ist aber auch in den umliegenden Orten beliebt, weil es immer gut organisiert und niveauvoll ist."

 

Natürlich hat das Fest den meisten Gästen auch gefallen. Weil sie zu guter Musik ordentlich feiern konnten. Mit viel Alkohol, ja. Die Fete war gut.

 

Doch ein „niveauvolles“ Familienfest war das beim besten Willen nicht. Mario Müller es gibt keinen Grund sich auf die Schulter zu klopfen und das Fest als Erfolgreich darzustellen. Dieses Fest war eine peinliche Schande für die hoch angesehene Gemeinde Mühlenbecker Land! Qualität spielte keine Rolle, Sauberkeit war unwichtig, die Leute mit dreckigem Essen zu versorgen wurde gebilligt. Keine Behörde wurde zur Abnahme der Veranstaltung hinzugezogen, was bei öffentlichen Veranstaltungen so gehört. Ungesicherte Kabellampen auf den Toiletten, die nicht für Feuchträume zugelassen waren. Was hätte passieren können wenn ein Jugendlicher oder Besoffener einfach aus Jux diese Lampe ins Klo geworfen hätte? Geflogene Tontechnik ohne Sicherung gegen umstürzen, abgestützt durch kleine Holzplättchen? Drehstromkabel abgedeckt mit einer Gummimatte? Ungekühlte Speisen und Getränke? Was ist das für ein Niveau bitteschön? Ihres! Das kann ich verstehen. Aber nicht das von Mühlenbeck! 

Fazit:

Technik, Bühne, Acts, Djs : Top!

 

  • Und jetzt zu den Highlights die die Werbung versprach:
  • Sauberkeit: Besorgniserregend bis schwere Gesundheitsgefahr
  • Preisgestaltung: Frech, blanke Abzocke
  • Sicherheit: Katastrophal
  • Qualitätsbewusstsein: Scheißegal
  • Durchführung: nicht Fachgerecht, dilettantisch
  • Ergebnis: schwerer Imageschaden fürs Mühlenbecker Land
  • Werbung: unprofessionell, irreführend, unlauter
  • Rechtslage: Veranstalter und Planer haben keinen Blassen!

 

Ohne Zweifel. Absolute Highlights! 

Link zum MOZ Artikel: https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/oranienburg/oranienburg-artikel/dg/0/1/1499868/

 

 

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